Die besten LED-Bildschirme für den Showroom – Auswahl
Share
Im Showroom ist ein Bildschirm kein gewöhnlicher Werbeträger. Er arbeitet nah am Produkt, am Verkäufer und am Kunden, deshalb muss er aus geringer Entfernung ein klares Bild zeigen, zur Architektur des Raums passen und viele Stunden lang stabil laufen. Die besten LED-Bildschirme für den Showroom sind nicht immer die größten oder die hellsten. Es sind Lösungen, die auf die Art der Angebotspräsentation, die Lichtverhältnisse und die technischen Möglichkeiten des Objekts abgestimmt sind.
In einem Autohaus kann ein Bildschirm die Atmosphäre einer Modellpremiere schaffen, in einem Möbel-Showroom fertige Einrichtungsvarianten zeigen, die sich physisch nicht in der Ausstellung unterbringen lassen. In einem Verkaufspunkt für Baumaterialien zeigt er Farbkonfigurationen und Anwendungen des Produkts. In all diesen Fällen ist das Entscheidende dasselbe: Der Bildschirm soll das Verkaufsgespräch unterstützen und nicht durch ein zu aggressives Bild davon ablenken.
Ein LED-Bildschirm für den Showroom beginnt beim Betrachtungsabstand
Der wichtigste Parameter ist der Pixel Pitch, also der in Millimetern angegebene Pixelabstand. Je kleiner der Wert, desto höher die Bilddichte und desto näher kann der Betrachter stehen, ohne die Struktur der Dioden zu sehen. In Showrooms treten Kunden oft bis auf 2–5 Meter an den Bildschirm heran, deshalb sind Lösungen mit größerem Pitch, die vor allem für die Betrachtung aus der Ferne gedacht sind, in der Regel nicht die richtige Wahl.
Für typische Indoor-Installationen sind Module mit P1.5, P1.8, P2 oder P2.5 ein praktischer Ausgangspunkt. Die Auswahl hängt von der tatsächlichen Distanz ab, nicht nur von dem Wunsch nach maximaler Schärfe. Ein P1.5-Bildschirm liefert aus der Nähe ein sehr detailliertes Bild, erfordert aber ein höheres Budget und eine sorgfältige Aufbereitung der Inhalte. Bei einer Wand, die überwiegend aus 4–6 Metern betrachtet wird, kann P2.5 bei wirtschaftlicheren Kosten einen ebenso überzeugenden Effekt erzielen.
Zu prüfen ist auch, ob auf dem Bildschirm häufig kleine Schriften, Preise, Tabellen oder Konfiguratoren gezeigt werden. Dann spielt ein kleiner Pixel Pitch eine größere Rolle als bei der Wiedergabe von Imagefilmen. Man muss aber bedenken, dass die Lesbarkeit von Text auch vom Design der Inhalte, vom Kontrast und von einer ausreichenden Schriftgröße abhängt. Selbst der dichteste Bildschirm rettet kein Material, das wie für einen Schreibtischmonitor vorbereitet wurde.
Helligkeit und Kontrast im Licht der Ausstellung
Showrooms haben unterschiedliche Betriebsbedingungen. Manche liegen im Inneren eines Einkaufszentrums, andere haben große Glasflächen, Dachlichter oder zur Straße gerichtete Schaufenster. In einem Raum mit kontrollierter Beleuchtung ist ein Indoor-Bildschirm mit moderater Helligkeit ausreichend und angenehmer für das Auge. Bei starkem Tageslicht muss man eine höhere Helligkeit, eine gute Schwarzwiedergabe sowie eine automatische oder manuelle Regelung der Bildparameter vorsehen.
Ein zu heller Bildschirm im Innenraum ist ein häufiger Fehler. Er kann die Augen ermüden, sich in lackierten Oberflächen spiegeln und den Eindruck eines zufälligen Werbeträgers statt eines integralen Teils der Ausstellung erwecken. Eine zu niedrige Helligkeit vor einer Glasfassade lässt die Inhalte dagegen an sonnigen Tagen an Kontrast verlieren. Vor der Auswahl lohnt es sich, das Licht zu verschiedenen Tageszeiten zu beurteilen und nicht nur bei einem einzelnen Besuch im Objekt.
Auch die Qualität der Bildwiederholung und die Graustufen sind wichtig. Hohe Werte sind besonders relevant, wenn der Bildschirm bei Premieren, Kundenveranstaltungen oder Übertragungen in sozialen Medien gefilmt wird. Sie helfen, Flackern zu begrenzen und ein flüssiges Bild in den Aufnahmen zu erhalten.
Das Format der Präsentation sollte sich aus der Architektur ergeben
Am häufigsten wird eine feste LED-Wand gewählt, die an der zentralen Wand, hinter dem Empfang oder im Produktpräsentationsbereich montiert wird. Dieses Format eignet sich gut dort, wo der Bildschirm den ganzen Tag über Kampagnen, Produktfilme und Material für Besucher ausspielen soll. Die modulare Konstruktion ermöglicht eine Fläche in individueller Größe, ohne die Beschränkung auf die Proportionen eines typischen Fernsehers.
Soll das Bild von mehreren Seiten sichtbar sein, lohnt es sich, einen Eck-Bildschirm, eine Verkleidung um eine Säule oder eine Komposition aus mehreren unabhängigen Flächen in Betracht zu ziehen, die von einem System gesteuert werden. In Premium-Salons erzielt ein Bildschirm mit auf Wand und Möbel abgestimmten Proportionen oft eine bessere Wirkung als das Standardformat 16:9. Ein solches Projekt erfordert jedoch eine vorherige Planung von Auflösung und Inhaltsaufbau.
Bei Schaufenstern sind transparente LED-Bildschirme eine interessante Option. Sie ermöglichen es, eine Aktion oder die Markenidentität zu kommunizieren und lassen dabei teilweise den Blick ins Innere frei. Sie sind jedoch kein universeller Ersatz für eine klassische LED-Wand. Sie haben eine andere Bildcharakteristik und funktionieren am besten bei Inhalten mit einfachen, kontrastreichen Formen. Für detaillierte Produktfilme, die aus der Nähe gezeigt werden, ist eine vollflächige LED-Fläche in der Regel wirksamer.
Bei zeitlich begrenzten Premieren, Änderungen der Einrichtung oder dem Betrieb an mehreren Standorten können Rental-Bildschirme oder mobile LED-Poster sinnvoll sein. Sie lassen sich schneller umsetzen, bieten aber nicht immer die Wirkung einer perfekt in den Raum integrierten Verkleidung. Die Wahl zwischen fester Installation und mobiler Lösung hängt von der Häufigkeit der Ausstellungswechsel und dem geplanten Nutzungszeitraum ab.
Inhaltssteuerung und technische Infrastruktur
Der Bildschirm selbst ist nur ein Teil der Installation. Ein professionelles System umfasst auch Empfänger, Stromversorgung, Controller, Videoprozessor sowie einen Mediaplayer oder Quellrechner. Die Komponenten müssen auf die Auflösung der Wand, die Art des Signals und die Art der täglichen Bedienung abgestimmt sein. Ein Bildschirm, der vom Verkaufsteam bedient wird, sollte es ermöglichen, Playlists, Zeitpläne und Inhalte einfach zu ändern, ohne bei jeder Aktualisierung den Installateur einzubinden.
Nutzt der Showroom mehrere Zonen, ist festzulegen, ob jede eine eigene Botschaft zeigen soll oder ob alle Bildschirme synchron laufen. Zum Beispiel kann die Hauptwand einen Film zeigen, während vertikale Totems bei den Produkten technische Daten oder das aktuelle Angebot anzeigen. Eine integrierte Steuerung erleichtert die Konsistenz, erfordert aber eine saubere Planung von Signal, Netzwerk und Benutzerrechten.
Servicefragen sollten nicht übergangen werden. Front- oder Rückzugang zu den Modulen, Ersatz-LED-Module, die Kabelführung und die Belüftung sollten vor der Ausführung der Verkleidung festgelegt werden. Ein in Möbel oder Wandverkleidung eingepasster Bildschirm sieht besser aus, doch der spätere Austausch einer Komponente ohne geplanten Zugang kann teuer und zeitaufwendig sein.
So vergleichen Sie die besten LED-Bildschirme für den Showroom
Der Vergleich von Angeboten allein nach dem Preis pro Quadratmeter führt zu falschen Entscheidungen. Gegenübergestellt werden sollten Bildparameter, mechanische Konstruktion, Wartungsweise und die Vollständigkeit des Systems. Der Preis sollte nicht nur die Module umfassen, sondern auch Steuerungselemente, Montagekonstruktion, Verkabelung, Konfiguration und Inbetriebnahme.
Vor der Bestellung ist es gut, eine kurze Spezifikation vorzubereiten: Abmessungen der verfügbaren Fläche, Abstand des nächsten Betrachters, Art der Beleuchtung, geplante Quellen der Inhalte und erwartete Betriebszeit. Sinnvoll sind auch Angaben zur tragenden Wand, zum Stromanschluss und zu den Kabeltrassen. So kann der Lieferant den passenden Modultyp, das Cabinet-Format und ein vollständiges Steuerungsset vorschlagen, statt den Bildschirm allein anhand eines Fotos des Innenraums auszuwählen.
LEDMAX EUROPE realisiert sowohl fertige Bildschirmlösungen als auch Konfigurationen auf Basis von Modulen, Netzteilen, Empfängerkarten und Videoprozessoren. Das ist wichtig bei Projekten, in denen der Bildschirm an eine bestimmte Verkleidung, ein ungewöhnliches Format oder eine vorhandene AV-Infrastruktur angepasst werden soll.
Der Inhalt entscheidet, ob die Investition für den Verkauf arbeitet
Nach der Inbetriebnahme der Installation lohnt es sich, einen Satz von Materialien für verschiedene Situationen vorzubereiten: ruhige Imagefilme für den Alltag, Produktspezifikationen für Verkaufsgespräche, Werbebotschaften und Inhalte für Veranstaltungen. Ein LED-Bildschirm bietet die Freiheit, die Botschaft zu ändern, doch diesen Vorteil nutzt man nicht, wenn die Aktualisierung der Materialien schwierig ist oder das Team keinen klaren Ablauf erhält.
Der am besten geplante Bildschirm muss nicht ununterbrochen Inhalte ausspielen. Manchmal wirkt eine durchdachte Sequenz stärker, die Raum für das Produkt und die Beratung lässt. Wählen Sie die Technologie passend zum Ort und planen Sie dann das Bild so, dass der Kunde nach einem Blick auf den Bildschirm näher an das präsentierte Angebot herantreten möchte.